Die Verhinderung von Kreuzkontaminationen in Krankenhäusern ist eine ständige Herausforderung, insbesondere da die Anzahl gemeinsam genutzter, mobiler und tragbarer Geräte von Jahr zu Jahr zunimmt. Viele Krankenhäuser konzentrieren sich vor allem auf die Reinigung von Oberflächen in den Zimmern, wie Bettgitter und Tische, während nicht kritische medizinische Geräte (wie Stethoskope, Blutdruckmanschetten und tragbare Elektronikgeräte) eine anhaltende und oft unterschätzte Ursache für die Übertragung von Infektionen bleiben.
Laut der Vereinigung für Fachleute in Infektionskontrolle und Epidemiologie (APIC) können nicht-invasive, tragbare klinische Gegenstände über längere Zeiträume mit Mikroorganismen kontaminiert bleiben und fallen oft nicht unter die routinemäßigen Desinfektionsabläufe. Diese Geräte werden von Raum zu Raum, von Patient zu Patient und oft auch von Mitarbeiter zu Mitarbeiter weitergereicht, wodurch sie zu Hauptkandidaten für Kreuzkontaminationen werden.
Dieser Artikel hilft Krankenhäusern dabei, die Geräte mit dem höchsten Risiko zu identifizieren, bietet einen praktischen Rahmen für die Risikobewertung und zeigt auf, wann eine automatisierte UV-C-Desinfektion (wie die validierten Systeme von UV Smart) unerlässlich ist.
Warum die Kontamination von Geräten ein großer blinder Fleck ist
Selbst bei strengen Protokollen trägt Kreuzkontamination weiterhin erheblich zu nosokomialen Infektionen bei. Untersuchungen zeigen, dass 20–40 % der HAI auf Kreuzinfektionen zurückzuführen sind, häufig durch kontaminierte Hände oder Oberflächen.
APIC weist darauf hin, dass gemeinsam genutzte klinische Geräte in der Regel nicht einem einzelnen Patienten zugeordnet sind, was bedeutet, dass sie bei Reinigungszyklen häufig übersehen werden, obwohl Mikroorganismen je nach Material und Umweltfaktoren über längere Zeiträume auf ihnen überleben können.
👉 Krankenhäuser, die diese Lücken schließen möchten, können untersuchen, wie die automatisierten Desinfektionsabläufe von UV Smart sicherstellen, dass jedes Gerät eine validierte, konsistente Desinfektion erhält, ohne dass Schritte übersprungen werden und ohne Abweichungen.
Welche Medizinprodukte bergen das höchste Risiko einer Kreuzkontamination?
Nachstehend sind häufig berührte Geräte aufgeführt, die in den Leitlinien zur Infektionskontrolle als häufige Kontaminationsherde identifiziert wurden.
Stethoskope
Stethoskope gehören zu den am häufigsten gemeinsam genutzten medizinischen Instrumenten. Die CDC-Richtlinien empfehlen spezielle, patientenspezifische Stethoskope für Isolationsfälle, um eine Kreuzübertragung zu vermeiden, wodurch das Infektionsrisiko durch gemeinsam genutzte Geräte verringert wird.
Blutdruckmanschetten und Sättigungsmonitore
Die APIC hebt diese nicht kritischen Geräte, Blutdruckmanschetten, Pulsoximeter und ähnliche Artikel als wichtige Reservoirs hervor, da sie mit intakter Haut in Kontakt kommen, aber nicht so streng desinfiziert werden wie kritische Geräte.
Handheld-Elektronik (Scanner, Telefone, Tablets)
Obwohl dies in der APIC-Zusammenfassung zu nicht kritischen Geräten nicht ausdrücklich erwähnt wird, werden elektronische Geräte in Studien häufig als bedeutende Kontaminationsquellen identifiziert. Aufgrund ihrer komplexen Formen und der ständigen Handhabung sind sie schwer zu reinigen.
Therapiegeräte und Mehrzweckartikel für Patienten
Gegenstände wie Therapiespielzeug oder gemeinsam genutzte Accessoires werden oft ohne ausreichende Desinfektionszyklen weitergegeben.
Ein praktisches Rahmenwerk zur Risikobewertung für Krankenhäuser
Krankenhäuser können ihr Kontaminationsrisiko anhand eines einfachen Bewertungssystems einschätzen:
Häufigkeit der Nutzung
Wie oft wird das Gerät täglich benutzt?
Gegenstände, die häufig benutzt werden (Stethoskope, Blutdruckmanschetten), stellen ein höheres Risiko dar.
Anzahl der Benutzer
Geräte, die abteilungsübergreifend oder von mehreren Ärzten gemeinsam genutzt werden, haben ein deutlich höheres Kontaminationspotenzial.
Gerätematerial & Komplexität
Poröse Materialien oder komplexe Oberflächen bieten mehr Fläche für das Überleben von Mikroorganismen.
Aktuelle Einhaltung der Reinigungsvorschriften
Kreuzkontaminationen sind häufig auf unsachgemäße oder inkonsistente Reinigungsverfahren zurückzuführen, durch die Krankheitserreger wie MRSA und C. difficile verbreitet werden können.
Erforderliche Bearbeitungszeit
Geräte, die schnell wiederverwendet werden müssen, sind einem höheren Risiko unvollständiger Reinigungszyklen ausgesetzt.
-Anzeichen dafür, dass Ihr Krankenhaus eine automatisierte UV-C-Desinfektion benötigt
Krankenhäuser sollten den Umstieg auf automatisierte UV-C-Bestrahlung in Betracht ziehen, wenn sie Folgendes feststellen:
Hohe Nutzungsrate gemeinsam genutzter Geräte
Gemeinsam genutzte, nicht kritische Geräte werden in den Leitlinien von APIC und CDC wiederholt als Reservoirs gekennzeichnet.
Hinweise auf Workflow-Lücken oder inkonsistente manuelle Bereinigung
Unsachgemäße Reinigungspraktiken erhöhen die Ausbreitung von nosokomialen Infektionen erheblich, was zu längeren Krankenhausaufenthalten und höheren Kosten führt.
Zunehmender Druck auf die Mitarbeiter
Die manuelle Desinfektion ist mühsam, zeitaufwendig und anfällig für menschliche Fehler.
Notwendigkeit dokumentierter, nachvollziehbarer Desinfektionsergebnisse
Die validierten Desinfektionszyklen von UV Smart gewährleisten konsistente Ergebnisse, die die Akkreditierung und Auditbereitschaft unterstützen.
Warum UV Smart? Zuverlässigkeit bei der Desinfektion von Geräten
UV-Smart-Lösungen ermöglichen Krankenhäusern Folgendes:
- Standardisierung der Desinfektion für Geräte mit dem höchsten Risiko
- Reduzieren Sie Kreuzkontaminationen durch validierte, automatisierte UV-C-Zyklen.
- Verbessern Sie die Effizienz Ihrer Arbeitsabläufe durch schnelle Durchlaufzeiten.
- Reduzieren Sie die Belastung Ihrer Mitarbeiter, indem Sie manuelle Unstimmigkeiten beseitigen.
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