Das wachsende Problem mit der manuellen HLD in deutschen Krankenhäusern

In ganz Deutschland sehen sich Krankenhäuser einem zunehmenden Druck ausgesetzt, die Kosten für die Hochleistungsdesinfektion zu senken und gleichzeitig die Einheitlichkeit und die Einhaltung der Vorschriften zu verbessern. Da jedoch viele Einrichtungen zwischen verschiedenen Systemen auf Wischtuchbasis wechseln, stellt sich eine wichtigere Frage: Modernisieren Krankenhäuser tatsächlich ihre Aufbereitungsabläufe oder wechseln sie lediglich den Anbieter, während sie denselben manuellen Prozess beibehalten?

Das wachsende Problem mit der manuellen HLD in deutschen Krankenhäusern

In diesem Gespräch werden wir ein Thema erörtern, das in Deutschland derzeit rasant an Bedeutung gewinnt. Dieses Thema gewinnt jedoch weltweit zunehmend an Bedeutung.

In ganz Deutschland stehen viele Krankenhäuser unter zunehmendem Druck, die Kosten für Arbeitsabläufe im Bereich der Hochdruckdesinfektion zu senken. Dies ist ein abteilungsübergreifendes Problem. Das reicht von Beschaffungsteams, die aufgefordert werden, die Betriebskosten zu senken, über klinische Teams, die mit weniger Personal mehr leisten sollen, bis hin zu Hygieneabteilungen, die hinsichtlich Konsistenz, Validierung und Rückverfolgbarkeit einer immer strengeren Kontrolle unterliegen.

Der zunehmende Trend geht dahin, die oben genannten Probleme einzeln anzugehen, anstatt sie umfassend zu lösen. Ironischerweise hat dies dazu geführt, dass Teams mehr Zeit und Ressourcen in Nebenschauplätze wie kostengünstigere Wischtücher investieren, anstatt sich auf die eigentliche Ursache des Problems zu konzentrieren.

Auf den ersten Blick erscheint das sinnvoll, da chemische Reinigungstücher teuer sind und die Preise für Waren auf dem Weltmarkt weiter steigen – daher ist es unerlässlich, finanzielle Entlastung zu finden. Das Problem sind nicht nur die Kosten für die Produkte, die die Teams kaufen, sondern es stellt sich eine viel umfassendere betriebliche Frage:

Modernisieren Krankenhäuser ihre Aufbereitungsabläufe tatsächlich oder wechseln sie lediglich den Lieferanten, während sie denselben manuellen Prozess beibehalten?

Die verborgene Wahrheit hinter „günstigeren“ Feuchttüchern

Für viele Krankenhäuser sind die sichtbaren Kosten der hochgradigen Desinfektion die Reinigungsmittel selbst, doch Tücher machen nur einen Teil der Gesamtbelastung im Arbeitsablauf aus.

Die höheren Betriebskosten sind oft im Prozess selbst verborgen:

  • manuelle Handhabung
  • Personalzeit
  • wiederholtes Training
  • Dokumentation
  • Lagerung
  • Transport
  • Abhängigkeit von der Kontaktzeit
  • Vorbereitung auf die Prüfung
  • Prozessschwankungen
  • Ausfallzeit des Geräts
  • Reparatur und Austausch von Sonden

Wenn Krankenhäuser von einem Anbieter von Reinigungstüchern zu einem anderen wechseln, bleiben viele dieser betrieblichen Belastungen unverändert. Das ist von Bedeutung, denn bei den aktuellen HLD-Anforderungen in Deutschland geht es nicht mehr nur um Kosten, sondern zunehmend um Konsistenz.

Das deutsche Umweltrecht wird immer komplexer

Deutsche Krankenhäuser arbeiten unter hygienischen Bedingungen, die zu den strengsten in Europa zählen. Die Leitlinien von Organisationen wie KRINKO und dem Robert-Koch-Institut stellen immer höhere Anforderungen an die validierte Aufbereitung, die Reproduzierbarkeit und die Nachvollziehbarkeit der Infektionsprävention.

Gleichzeitig kommt es in Krankenhäusern in ganz Deutschland häufig zu regionalen Unterschieden in der Auslegung zwischen den einzelnen Einrichtungen, den Hygieneabteilungen und den lokalen Umsetzungserwartungen.

Das Ergebnis ist eine zunehmende operative Belastung, da Arbeitsabläufe stärker standardisiert und die Dokumentation zuverlässiger werden müssen, während gleichzeitig der Personal- und Kostendruck weiter zunimmt. Dies stellt eine große Herausforderung für die manuelle HLD auf Wischtuchbasis dar, da selbst das beste Wischtuchprotokoll nach wie vor in hohem Maße von der konsequenten Umsetzung durch das Personal abhängt.

Deutschland ist nicht allein

Was in Deutschland geschieht, ist kein Einzelfall.

In ganz Europa und weltweit entwickeln sich die Gesundheitssysteme zunehmend in folgende Richtung:

  • validierte Arbeitsabläufe
  • standardisierte Wiederaufbereitung
  • Rückverfolgbarkeit
  • Reproduzierbarkeit
  • geringere Abhängigkeit von manuellen Schwankungen

Mit der Veröffentlichung der Norm NEN 8281 in den Niederlanden wurde die erste offizielle Norm geschaffen, die sich speziell mit der UV-C-Desinfektion von nichtkritischen und semikritischen medizinischen Geräten befasst, was die zunehmende Anerkennung automatisierter UV-C-Arbeitsabläufe im Rahmen der Desinfektionsstandards im Gesundheitswesen signalisiert.

In der Schweiz wird in den Leitlinien zur Aufbereitung weiterhin besonderer Wert auf Validierung, Überwachung und Prozesskontrolle bei der Aufbereitung von Medizinprodukten gelegt.

Im Vereinigten Königreich werden in Leitlinien zur Aufbereitung von HNO-Endoskopen zunehmend UV-C-Technologien als validierte Optionen für den Arbeitsablauf berücksichtigt.

Auch außerhalb Europas entwickeln sich die Leitlinien zur hochgradigen Desinfektion weiter in Richtung einer stärkeren Prozessvalidierung, Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit, anstatt sich auf rein manuelle Arbeitsabläufe zu verlassen. Weltweit zeichnet sich immer deutlicher ab, dass Gesundheitssysteme ihre Abhängigkeit von uneinheitlichen manuellen Prozessen wo immer möglich verringern müssen.

Das größere Problem bei Quereinstiegen

Aus diesem Grund stellen Krankenhäuser letztendlich fest, dass ein Wechsel des Lieferanten für Desinfektionstücher nur eine vorübergehende Optimierung darstellt. Er führt nicht zu einer grundlegenden Verringerung der betrieblichen Komplexität im Zusammenhang mit der manuellen Hochlevel-Desinfektion, und die budgetären Vorteile sind von Jahr zu Jahr nicht garantiert.

Lassen wir einmal die anderen Aspekte wie chemische Belastungen, mögliche Schäden an den Messsonden, Druck auf das Personal usw. außer Acht. Lohnt es sich, jedes Jahr einen Vertrag neu zu verhandeln, dessen Kosten zweifellos steigen werden? Die Fixkosten für die Investition in ein Produkt wie den D60 sorgen für Beständigkeit bei den materiellen und immateriellen Kosten. Die Verringerung des betrieblichen Aufwands für die manuelle Hochdruckdesinfektion ist ein Dominoeffekt, der sich positiv auf Ihre gesamte Organisation auswirkt.

Warum UV-C-Automatisierung zunehmend in den Fokus rückt

Hier gewinnen automatisierte UV-C-Systeme europaweit zunehmend an Bedeutung. Dabei geht es nicht mehr nur um Nachhaltigkeit oder Innovation, sondern zunehmend um betriebliche Effizienz und langfristige Kostenkontrolle.

Das UV Smart D60 ermöglicht auf dem EU-Markt eine hochwirksame Desinfektion von kanallosen Endoskopen und TEE-Sonden in nur 60 Sekunden. Im Gegensatz zu Systemen mit Desinfektionstüchern benötigt das D60 während des Desinfektionszyklus keine Verbrauchsmaterialien. Das verändert die wirtschaftliche Situation grundlegend.

Anstatt den Einkauf von Verbrauchsmaterialien zu optimieren, können Krankenhäuser damit beginnen, folgende Bereiche zu reduzieren:

  • laufende Kosten für Chemikalien
  • Variabilität der Arbeitsabläufe
  • Abhängigkeit vom öffentlichen Nahverkehr
  • Aufwand für die Erstellung von Handbüchern
  • Arbeitsbelastung der Mitarbeiter
  • Lagerüberhang
  • Abfallströme

Das System unterstützt zudem dezentrale Desinfektionsabläufe, wodurch der Transportbedarf um bis zu 2.772 km pro Jahr reduziert und gleichzeitig die mit dem Transport der Geräte verbundenen Reparaturrisiken und Ausfallzeiten verringert werden. Vor allem aber verringert die Automatisierung die Abhängigkeit von wiederholten manuellen Arbeitsschritten unter Zeitdruck.

Die eigentliche Frage, die sich Krankenhäuser stellen müssen

Bei der Zukunft von HLD geht es nicht darum, welcher Anbieter von Reinigungstüchern Marktanteile gewinnt. Die wichtigere Frage ist, ob Krankenhäuser weiterhin in Arbeitsabläufe investieren wollen, die nach wie vor stark abhängig sind von:

  • manuelle Wiederholung
  • regelmäßig anfallende Verbrauchsmaterialien
  • Bedienerunterschiede
  • uneinheitliche Dokumentation
  • Umgang mit Chemikalien
  • Komplexität des Transports

Denn auch wenn Querschnitte zwar vorübergehend die Beschaffungskosten senken mögen, bleibt die größere operative Belastung oft unberührt.

Weltweit erkennen die Gesundheitssysteme anhand wissenschaftlicher Daten, dass es Möglichkeiten gibt, Arbeitsabläufe zu schaffen, die schneller, standardisierter und besser nachvollziehbar sind und weniger von manueller Konsistenz abhängen.

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Daan Hoek
Mitbegründer