UV-C-Schatten: Wie die D60 das Problem löst

Die Einschränkung der UV-C-Technologie hinsichtlich der „Sichtlinie“ stellt zwar eine echte technische Herausforderung dar, gilt jedoch für Systeme im offenen Raum wie Stabgeräte und mobile Roboter, nicht jedoch für eine geschlossene Desinfektionskammer, die um ein einzelnes Gerät herum aufgebaut ist. Hier erfahren Sie, warum der UV Smart D60 speziell entwickelt wurde, um diese Lücke zu schließen, und was unabhängige Untersuchungen dazu zeigen.

UV-C-Schatten: Wie die D60 das Problem löst

Wenn Sie sich bereits mit der UV-C-Desinfektion beschäftigt haben, ist Ihnen wahrscheinlich schon der Einwand begegnet: UV-C desinfiziert nur das, was es „sehen“ kann, sodass alles, was im Schatten liegt, unberücksichtigt bleibt.

Das ist eine berechtigte Frage, und genau aus diesem Grund wurde das UV Smart D60 nicht als Gerät für den Einsatz in offenen Räumen oder als Handmessgerät konzipiert. Es wurde als geschlossene Kammer entwickelt, die speziell darauf ausgelegt ist, dieses Problem bei kanallosen Oszilloskopen und Messsonden zu lösen. Wenn man versteht, warum diese Designentscheidung von Bedeutung ist, wird schnell klar, warum der Einwand – auch wenn er durchaus berechtigt ist – im konkreten Fall des D60 nicht stichhaltig ist.

Woher die Sorge eigentlich stammt

UV-C desinfiziert durch direkten photonischen Kontakt mit einem Mikroorganismus. Systeme für offene Räume, wie mobile Geräte, Stabgeräte und Roboter, die einen Raum aus der Ferne desinfizieren, müssen tatsächlich mit Schattenbildung umgehen, da sie darauf angewiesen sind, dass eine einzige Lichtquelle das Ziel aus einer allgemeinen Richtung erreicht. Das ist eine berechtigte technische Herausforderung für diese Produktkategorie und der Grund für den Einwand, den man branchenweit immer wieder hört.

Es handelt sich zudem um ein völlig anderes technisches Problem als die Desinfektion eines einzelnen Geräts in einer speziell dafür vorgesehenen Kammer.

Wie die D60 dieses Problem löst

Der D60 desinfiziert weder einen Raum noch ein Gerät aus der Ferne. Es handelt sich um eine vollständig geschlossene Kammer, die jeweils für ein einzelnes Endoskop oder eine Sonde ausgelegt ist, die in einer Position gehalten wird, die speziell darauf ausgelegt ist, Selbstverschattung zu vermeiden und alle Außenflächen innerhalb des geschlossenen Zyklus dem UV-C-Licht auszusetzen. Es ist nicht erforderlich, „das Gerät mehrmals neu zu positionieren“ oder „darauf zu hoffen, dass die Wände genügend Licht reflektieren“, da die Geometrie der Kammer von Anfang an genau auf diesen Fehlerfall ausgelegt wurde. Das macht die Impelux™-Technologie des D60 so einzigartig.

Genau dieser Unterschied geht verloren, wenn „UV-C“ als eine einzige Kategorie betrachtet wird: Ein Stab und eine versiegelte, validierte Kammer haben zwar dieselbe Wellenlänge, aber ansonsten nichts gemeinsam, was ihre Desinfektionsgeometrie betrifft. Der Einwand bezüglich des Schattens richtet sich gegen diese Kategorie. Der D60 ist eine spezifische, validierte Antwort darauf.

Die Fakten sprechen für das Design

In unabhängigen, von Fachkollegen begutachteten Forschungsarbeiten zu kanallosen flexiblen Endoskopen wurde die UV-C-Kammerdesinfektion in direkten Vergleichstests mit etablierten Methoden der Hochgraddesinfektion geprüft. Dazu gehörte eine multizentrische, randomisierte kontrollierte Studie, in der die UV-C-Kammerdesinfektion anhand von mehreren hundert Geräten mit der Standard-Endoskop-Reinigungs- und Desinfektionsmethode verglichen wurde, sowie klinische Studien, in denen sie mit chemischen Hochgraddesinfektionsprotokollen wie OPA-basierten Systemen abgeglichen wurde.

Im Rahmen dieser Forschungsarbeiten schnitt die UV-C-Kammerdesinfektion hinsichtlich der Kontaminationsergebnisse nach der Desinfektion mindestens genauso gut ab wie die etablierten Vergleichsmethoden und übertraf diese in einigen Studienarmen sogar. Das ist eine Bestätigung aus der Praxis, dass das Kammerdesign genau das leistet, wofür es entwickelt wurde: keine theoretische Behauptung über Licht und Schatten, sondern gemessene mikrobielle Ergebnisse an den tatsächlichen Geräten, die Krankenhäuser täglich aufbereiten.

Was das für Ihr Team bedeutet

Sie sollten bei jeder Desinfektionstechnologie kritische Fragen stellen – das ist gängige Praxis und kein Grund zur Besorgnis. Der Unterschied beim D60 liegt darin, was dann passiert: Die Entwickler haben eine konkrete, dokumentierte Antwort auf die implizite Frage, und diese Antwort wird durch unabhängige, veröffentlichte Ergebnisse gestützt – und nicht durch eine Behauptung, die man einfach glauben muss.

Das ist der Maßstab, an dem die D60 gemessen wurde, und es ist der Maßstab, an dem wir sie gerne messen.

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Die in diesem Artikel zitierten Quellen, darunter begutachtete klinische Studien und unabhängige technische Fachliteratur zur Konstruktion von UV-C-Desinfektionssystemen, sind auf Anfrage erhältlich.

Daan Hoek
Mitbegründer